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Wirbelsäulenzentrum

Prof. Dr. Wolfgang Börm steht Rede und Antwort

Fragen an den Wirbelsäulen-Spezialisten

Wenn man an einen Bandscheiben-Vorfall denkt: Wird in Deutschland zu schnell und zu viel operiert?

Prof. Wolfgang Börm: Die Operation als Allheilmittel bei Rückenleiden – das ist sicher in vielen Fällen die falsche Therapie. Erfahrung und Kompetenz sind deshalb wichtig, das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Fachrichtungen und der eingespielte Austausch verschiedener Spezialisten, um die individuell richtige Therapie zu finden. Zu uns in die Sprechstunde kommen aber oftmals Patienten, denen eine konservative Therapie wie eine ambulante Schmerztherapie oder Physiotherapie nicht weitergeholfen hat. Dann wird gemeinsam mit dem Patienten die Möglichkeit einer Operation besprochen.

In welchen Fällen raten Sie bei einem Bandscheibenvorfall zu einer Operation?

Notfälle mit schwersten neurologischen Störungen wie Lähmungserscheinungen müssen natürlich sofort operiert werden. Aber auch, wenn wirklich alle anderen Therapien nach acht bis zwölf Wochen keine Linderung für den Patienten gebracht haben ist die schonende, mikrochirurgische Operation die Behandlung mit den größten Erfolgsaussichten.

Bietet ein zertifiziertes Wirbelsäulenzentrum dem Patienten eine zusätzliche Sicherheit?

Ein zertifiziertes Wirbelsäulenzentrum wie das unsere gibt dem Patienten die Sicherheit, dass verschiedene Fachrichtungen auf dem höchstmöglichen Niveau zusammenarbeiten. Die Qualität sämtlicher Verfahren, die umfassende Beratung der Patienten und die immer wieder kritische Überprüfung der Behandlungsergebnisse wurden durch die Zertifizierung der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft von objektiver, unabhängiger Seite bestätigt.

Sie wurden in der jüngsten Focus-Ärzteliste zum siebten Mal in Folge als Top-Mediziner bei der Wirbelsäulen-Behandlung empfohlen…

…auch das ist ja eine schöne Bestätigung von außen,  die aber immer nur durch eine gute Teamarbeit ermöglicht wird, und das haben wir hier. Für die Liste werden unter anderem Ärzte und Patienten bundesweit danach befragt, von wem sie sich selbst behandeln lassen würden. Auch die Befragungen von Selbsthilfegruppen und Patientenverbänden gingen in die Bewertung ein.