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Trauma-Zentrum

Durch Traumazentren wird jedem Schwerverletzten in Schleswig-Holstein rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung unter standardisierten Qualitätsmaßstäben ermöglicht.

Dank eines Hubschrauberlandedecks mit direktem Zugang zur Zentralen Notaufnahme und der engen Kooperation mit anderen beteiligten Disziplinen bietet die DIAKO alle Voraussetzungen für die optimale Behandlung von Verletzten und Schwerverletzten.

Beteiligt sind die

Von den Berufsgenossenschaften ist die Klinik zur Behandlung aller Verletzungen zugelassen. Im Traumanetzwerk Schleswig-Holstein wurde die DIAKO als überregionales Traumazentrum zertifiziert.  

Für die Leitstellen und Rettungsdienste wird durch die Festlegung der Traumazentren in SH festgestellt, welches das „für die weitere Versorgung geeignete Krankenhaus“ nach § 1 des RDG SH ist, das anzufahren oder anzufliegen ist. Bei Verlegungen ist das nächstgelegene geeignete Traumazentrum zu wählen.

Im Rahmen der Kooperation der beiden Flensburger Krankenhäuser gelang durch die Zusammenlegung der Orthopädischen Klinik des St. Franziskus Hospitals und der Unfallchirurgischen Klinik des Diakonissenkrankenhauses ein zukunftsweisender Schritt.

Leitung

Geschäftsführender Chefarzt
Dr. med. Thorsten Lange

Tel. 0461 812 -1501
Fax 0461 812 -1504

unfallchirurgie@diako.de

Zertifizierung und Qualität

Die Ziele eines Traumanetzwerkes sind:

  1. der Erhalt und die Verbesserung der flächendeckenden Versorgungsqualität von Schwerverletzten durch verbesserte Kommunikation, abgestimmte Versorgungsstandards und qualitätsgestützte Kooperation,
  2. die Steigerung der Effizienz durch Nutzung vorhandener Ressourcen – z.B. Bildung eines regionalen oder überregionalen Traumazentrums unter Beteiligung mehrerer, nah beieinander liegender Einrichtungen
  3. die Nutzung von Möglichkeiten zur interhospitalen Regelung einer aufwandsadäquaten Erlös-Aufteilung im DRG System
  4. die Nutzung von Möglichkeiten zur Einrichtung eines Verbund-Systems zur Fort- und Weiterbildung 

Über die Teilnahme von Krankenhäusern an der Notfallversorgung hinaus erfolgt in Schleswig-Holstein eine Festlegung von regionalen und überregionalen Traumazentren auf der Basis des Weißbuches „Schwerverletzten-Versorgung“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (siehe www.dgu-online.de/de/unfallchirurgie/weissbuch bzw. www.dgu-traumanetzwerk.de/de/index.html). 

Das Weißbuch legt die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Traumanetzwerkes entsprechend der Leitlinie „Polytrauma-Versorgung“ mit Häusern der Basisversorgung sowie regionalen und überregionalen Versorgungseinrichtungen fest. Diese Voraussetzungen sind:

  • die verpflichtende Sicherstellung des entsprechenden Aufgabenbbereiches innerhalb des Traumanetzwerkes,
  • eine enge regionale Zusammenarbeit zwischen der Basisversorgung und den regionalen Traumazentren,
  • die Beteiligung an externen qualitätssichernden Maßnahmen inklusive Nachweis der geforderten strukturellen, prozessualen und ergebnisorientierten Qualitätskriterien.

Ein wichtiger Faktor bei der Festlegung der Grenzen eines Traumanetzwerkes ist die Erreichbarkeit der einzelnen Kliniken mit bodengestützten Rettungsmitteln unter Einhaltung der von Schleswig-Holstein festgelegten Rettungs- und Hilfszeiten. 

Für die Leitstellen und Rettungsdienste wird durch die Festlegung der Traumazentren festgestellt, welches das „für die weitere Versorgung geeignete Krankenhaus“ nach § 1 des RDG SH ist, das anzufahren oder anzufliegen ist.

Bei Verlegungen ist das nächstgelegene geeignete Traumazentrum zu wählen. Der Nachweis über die Zulassung als Haus der Basisversorgung, regionales und überregionales Traumazentrum ist durch die fortlaufende Teilnahme an der Zertifizierung der Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. zu führen.