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Neurochirurgische Klinik

Schwerpunkte der Klinik für Neurochirurgie

Die Klinik verfügt auf einer Allgemeinstation und der interdisziplinären Privatstation über 41 Betten sowie über mindestens 6 Betten auf der operativen Intensivstation. Kinder mit neurochirurgischen Erkrankungen werden in der Kinderklinik aufgenommen. Ein Chefarzt, vier Oberärzte/innen und acht Assistenzärzte stellen den ärztlichen Mitarbeiterstab dar. Die Mitarbeiter der Krankenpflege sind für die spezifischen neurochirurgischen Erfordernisse besonders geschult und erfahren. Jährlich erfolgen ca. 1300 Operationen aus dem gesamten fachlichen Spektrum.

Besondere Versorgungsschwerpunkte: 

  • chirurgische und intensivmedizinische Akutversorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Tumorerkrankungen 
  • Versorgung von Missbildungen des Schädels, Gehirns und Rückenmarkes
  • Operation bei Hydrocephalus
  • Diagnostik und Therapie bei zerebralen Gefäßprozessen, bspw. Hirnarterien-Aneurysmen, Angiomen, Hirnblutungen
  • komplexe Wirbelsäulenchirurgie
  • Behandlung der degenerativen Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie von Verletzungen, Entzündungen und Tumoren derselben
  • Schmerztherapie (bspw. auch mit Akupunktur oder Kinesio-Taping), auch bei chronischen Schmerzen, Trigeminusneuralgie, Tumorschmerzen, Deafferenzierungsschmerzen (Phantomschmerzen) und chronischen Wirbelsäulenschmerzen
  • Ambulante Operationen bspw. bei peripheren Nervenerkrankungen wie Karpaltunnel-Syndrom und Ulnarisrinnen-Syndrom.

Patienten mit Tumorerkrankungen werden im Rahmen des Tumorzentrums Flensburg betreut, an dem die Neurochirurgie maßgebend beteiligt ist. Das Tumorzentrum zeichnet sich durch die Bündelung medizinischer Kompetenz mehrerer Fachdisziplinen aus. Die Operationen von gutartigen und bösartigen Hirntumoren (einschließlich Schädelbasis) gehören ebenso zum Leistungsspektrum der Neurochirurgischen Klinik wie die chirurgische und intensivmedizinische Akutversorgung von Schädel-Hirn-Verletzungen. 

Die Versorgung von Missbildungen des Schädels, Gehirns und Rückenmarkes sowie die Operation bei Hydrocephalus sind weitere Aufgaben des Teams rund um Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Börm. 

Zusammen mit der radiologischen Abteilung (Neuroradiologie) erfolgt die Diagnostik und Therapie bei zerebralen Gefäßprozessen, insbesondere die Abstimmung zwischen offenen neurochirurgischen und interventionellen Verfahren (zum Beispiel Katheterverfahren bei Hirnarterien-Aneurysmen, Angiomen, Hirnblutungen). Zur Diagnostik stehen zwei Kernspintomographen, ein Spiral-CT und zwei DSA-Angiographie-Einheiten neben den klassischen Röntgenverfahren zur Verfügung. 

Die komplexe Wirbelsäulenchirurgie – zum Beispiel bei Verletzungen und Tumoren, die aufwendige Rekonstruktionen erfordern – wird zusammen mit der Unfallchirurgischen Klinik betrieben. Neben Verletzungen, Entzündungen und Tumoren werden natürlich die degenerativen Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule behandelt. 

Durch die Möglichkeit des teleradiologischen Bildaustausches mit umliegenden Krankenhäusern können vielfach unnötige Patiententransporte vermieden und trotzdem effektive Therapiemaßnahmen abgesprochen werden. 

Im ambulanten Bereich erfolgen Eingriffe zur Schmerztherapie (auch Akupunktur). Zudem zählt Kinesio-Taping in ausgewählten Fällen zum Angebot der Schmerzbehandlung. Ambulante Operationen sind vor allem bei peripheren Nervenerkrankungen möglich wie Karpaltunnel-Syndrom und Ulnarisrinnen-Syndrom. Bei chronischen Schmerzen gehören auch Operationen, zum Beispiel bei Trigeminusneuralgie, Tumorschmerzen, Deafferenzierungsschmerzen (Phantomschmerzen) und chronischen Wirbelsäulenschmerzen, zu unseren Leistungen.

Kurzfristige telefonische Beratungen der niedergelassenen Ärzte dienen der schnelleren Patientenversorgung.