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Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie

Pulmonologische Bildgebung

Der Schwerpunkt der Pulmonologischen Bildgebung beinhaltet die Diagnostik der Organe des Brustkorbes. Dabei spielen neben den Erkrankungen der Lunge auch Veränderungen der Pleura, des Mediastinums und der großen Gefäßstrukturen eine Rolle.

Unser Spektrum umfasst beispielsweise die Diagnostik akuter Erkrankungen wie der Lungenentzündung oder der Lungenarterienembolie aber auch andere Bereiche wie die Abklärung von Berufskrankheiten (z.B. Asbestose). Da die Lunge im Rahmen einer Tumorerkrankung häufig beteiligt ist, nehmen auch onkologische Fragestellungen eine zentrale Rolle in unserem klinischen Alltag ein.

Konventionelles Röntgenbild

Das konventionelle Röntgenbild ist eine der am häufigsten durchgeführte radiologische Untersuchung. Ihre schnelle Verfügbarkeit, die geringe Strahlenbelastung (0,03mSv, entsprechend 5 Stunden Flug oder 20 Zigaretten rauchen)  und die hohe diagnostische Aussagekraft unterstreicht ihren Stellenwert in der primären Diagnostik von kardiovaskulären und entzündlichen Erkrankungen des Brustraumes.

Computertomographie (CT)

Low-Dose-CT:

Durch aufwendige Iterationsverfahren ist es möglich, selbst mit deutlich geringerer Strahlenexposition eine hohe diagnostische Aussagekraft zu erzielen. So kommt dieses Verfahren beispielsweise bei Verlaufskontrollen von Tumor- oder entzündlichen Erkrankungen, sowie bei der Diagnostik vom Lungenarterienembolien zum Einsatz. Sollte eine CT-Untersuchung von Kindern und Jugendlichen unumgänglich sein, kann damit einen guten Kompromiss zwischen Strahlenbelastung und Informationsgewinn erzielt werden.

HR-CT:

Durch die hohe räumliche Auflösung und ihre überlagerungsfreie Darstellung der untersuchten Strukturen ermöglicht die Computertomographie die Abklärung von Fragestellungen, an denen das Röntgenbild an seine Grenzen stößt. So können Lungengerüstveränderungen oder Berufskrankheiten nach Asbest- oder Feinstaubbelastungen diagnostiziert werden.  Auch bei der erstmaligen Darstellung von Tumorerkrankungen und deren Ausdehnung sowie ggf. Beteiligung von Nachbarstrukturen hilft die CT maßgeblich.

Spektrale Bildgebung

Durch sehr schnelle Spannungswechsel an der CT-Röntgenröhre ist auch eine sogenannte spektrale Bildgebung möglich. Diese ermöglicht, Gewebe besser zu charakterisieren oder auch Kontrastmittel zu sparen (z.B. bei eingeschränkter Nierenfunktion). Bei einem Verschluss der Lungenarterien kann so zum Beispiel das minderversorgte Gewebe dargestellt werden. Man gewinnt u.a. zusätzliche wertvolle Informationen zum Schweregrad der Erkrankung.