Die DIAKO-Radiologie investiert in die Zukunft

Bessere Bilder, weniger Strahlung und mehr Sicherheit für die Patienten - die DIAKO Radiologie nimmt eine innovative hochmoderne Angiographie-Anlage in Betrieb.


"Je besser und hochauflösender die Bildgebung ist, umso genauer ist unsere Diagnose und desto wirksamer ist die Therapie“, berichtet Prof. Dr. med. Stefan Müller-Hülsbeck, Chefarzt der DIAKO Radiologie.

„Angiographie – das ist die Darstellung der Blutgefäße. Sie spielt eine große Rolle bei vielen lebensbedrohlichen Erkrankungen, etwa einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder Blutungen im Bauchraum. Mit dieser Anlage ‚Artis Q‘ der Firma Siemens Healthineers können wir 3D-Bilder der Gefäße aller Körperregionen erstellen, haben eine noch höhere diagnostische Genauigkeit und damit Sicherheit bei minimalinvasiven Behandlungen.

Gleichzeitig wird ein Umlagern der Patienten in andere Untersuchungsräume überflüssig, da die Anlage während einer OP auch detaillierte CT Bilder liefert. Das spart überlebenswichtige Zeit für die Patientinnen und Patienten. Weitere Vorteile der neuen Angiographie-Anlage sind etwa spezielle lasergesteuerte Punktionsprogramme. Dies ermöglicht unter lokaler Betäubung schonend für den Patienten die präzise Entnahme von Gewebeproben. Weiterhin leistet die Anlage eine Strahlenreduktion von über 60 Prozent. Alles dies ist für die Sicherheit für Patienten sehr wesentlich“, freut sich der Chefarzt.

Die DIAKO-Radiologie führt im Schnitt jährlich 1.300 Eingriffe mit Angiographie-Bildgebung und gleichzeitiger Operation, wie etwa der Entfernung eines Blutgerinnsels, Behandlung von Gefäßverschlüssen / Stenosen und Gefäßaussackungen durch.

Ergänzend ist hervorzuheben, dass für Tumorbehandlungen der Leber mit der neuen Anlage bis zu 70% Röntgenstrahlung gegenüber zu den Vorgängern eingespart werden. Dies ist von insofern von Bedeutung, da die Therapie (Chemoembolisation) i. d. R. mehr als einmal durchgeführt wird.

Mit dieser Innovation in die Hochtechnologie der Bildgebung bleibt das DIAKO-Krankenhaus auf Universitätsniveau.


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Bildunterschriften:

1)   Freuen sich über mehr Sicherheit für die Patienten und gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden: Prof. Stefan Müller-Hülsbeck (3.v.l.) und sein Team, hier mit zwei Mitarbeiterinnen der Firma Siemens Healthineers (rechts im Bild) bei der Inbetriebnahme der neuen Angiographie-Anlage „Artis Q“ (Foto: DIAKO)

2)  „Hier sieht man ein fast verschlossenes Blutgefäß. Durch ein Gerinnsel kann hier kein Blut mehr fließen. Die Bildgebung ist sehr präzise. Die Angiographie-Anlage steht direkt im OP und liefert während der OP hochauflösende Bilder. Vorher habe ich noch nicht mit so einer Anlage gearbeitet, es ist wirklich toll, wie gut hier während der OP alles zu sehen ist“, sagt Tobias Blümel, Assistenzarzt in der DIAKO Radiologie. (Foto: Bauer)

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