Stiller Raum eingeweiht

Im Marienhölzungsweg 4 wurde nach dem Umbau der stille Raum mit einer Andacht eingeweiht.


Meine Seele ist stille
zu Gott, der mir hilft.

Psalm 62,2


In einem Krankenhaus erleben Menschen besondere Momente: Freude über Heilung oder die Geburt eines Kindes, aber auch Verunsicherung über den Ausgang einer Krankheit, Ängste vor Schmerzen und Tod.

Um im Krankenhausalltag für solche Momente einen Raum zum Innehalten zu bieten, haben viele Krankenhäuser so genannte stille Räume eingerichtet, auch das DIAKO Krankenhaus. Im Erdgeschoss im Marienhölzungsweg 4 war der zuvor bestehende stille Raum umgebaut worden und wurde nun mit einer kleinen Andacht eingeweiht.
Schwester Hannelore Balg, Oberin der DIAKO, Pastorin Renate Jensen, Krankenhausseelsorgerin, und Pastor Dirk Outzen, Rektor der DIAKO, wünschen sich, dass hier ein Ort für Patientinnen und Patienten, Angehörige und selbstverständlich auch Mitarbeitende ist, an dem sie zur Ruhe kommen, Trost finden oder Dankbarkeit äußern können. 
Wer will, darf in den Mauerritzen einer nachempfundenen Klagemauer in diesem Raum kleine Zettel mit Bitten, Wünschen oder Gebeten hinterlassen. Die grob gebrochenen Granitsteine mit ihrer rauhen, aber warmen Oberfläche nehmen alles auf. „Dies soll ein Ort sein, wo Einsamkeit gebrochen wird“, sagte Pastor Dirk Outzen. 

Ein weiterer stiller Raum befindet sich beim Haupteingang in der Knuthstraße. Und auch die DIAKO Kirche steht allen Menschen im Krankenhaus offen.

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