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Vortrag: Fit werden nach Schenkelhalsfraktur

Aktuellen Erhebungen zufolge stürzt jeder dritte der über 65-jährigen Bundesbürger mindestens einmal pro Jahr und erleidet dabei möglicherweise eine Schenkelhalsfraktur. In der Folge wird häufig eine allgemeine Angst vor Stürzen entwickelt, die wiederum zu einem Rückzug aus dem öffentlichen Leben und zu Bewegungsmangel führen kann. Etwa die Hälfte der älteren Sturzpatienten wird die gewohnte Beweglichkeit nie wieder zurückerlangen.

Neben einer Verhinderung von Stürzen durch eine Stärkung der Gangsicherheit oder Beseitigung von Stolperfallen im eigenen Umfeld, sind auch die nach einer erlittenen Schenkelhalsfraktur ergriffenen Maßnahmen von besonderer Bedeutung. Ziel einer Behandlung soll immer die Wiederherstellung der Selbstständigkeit der älteren Patienten und eine Rückkehr in das gewohnte Umfeld sein.

Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Handchirurgie und Sportmedizin an der DIAKO sowie die Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation am Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital bauen gerade die Strukturen für ein „Alterstraumatologisches Zentrum“ auf, das noch in diesem Jahr zertifiziert werden soll. Dadurch wird die seit Jahren praktizierte gemeinsame Versorgung zwischen beiden Abteilungen zum Wohle älterer Traumapatienten weiter intensiviert und ausgebaut.

Alle Interessierten, Betroffenen und Angehörigen sind herzlich eingeladen am Donnerstag, 28. April um 17 Uhr die Veranstaltung „Nach Schenkelhalsfraktur im Alter wieder auf die Beine kommen“ in der  Geriatrischen Tagesklinik im Franziskus, Waldstraße 17, zu besuchen – die Teilnahme ist kostenlos. Die Veranstaltung findet im Rahmen der gemeinsam mit der DIAKO initiierten Vortragsreihe „Auf den Punkt – Medizinische Themen verständlich erklärt“ statt.

Dr. Norbert Gerold, Leitender Oberarzt der Geriatrie im Franziskus, wird vorbeugende Maßnahmen präsentieren während Manfred Lamminger, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Handchirurgie und Sportmedizin an der DIAKO, über die Möglichkeiten der operativen Versorgung referieren wird. Ergänzend wird Ole Craß von der Firma Höft Möglichkeiten des barrierefreien Wohnens aufzeigen. Danach wird die Runde für Fragen aus dem Publikum geöffnet.