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Roter Doppeldeckerbus in der Fußgängerzone: Aufklärungskampagne zur Schlaganfallvorbeugung

Im Rahmen einer bundesweiten Aufklärungskampagne stehen am Sonnabend, 6. Juni, von 10 bis 14 Uhr Schlaganfallexperten und Herzspezialisten der DIAKO mit einem roten Londoner Doppeldeckerbus in der Flensburger Fußgängerzone vor der Heiliggeistkirche für Fragen und Informationen rund um das Thema Schlaganfall und Vorhofflimmern zur Verfügung.

Viele Menschen unterschätzen noch immer die Gefahr eines Schlaganfalls und haben Hemmungen, den Notruf 112 bei Symptomen zu rufen. Der Schlaganfall gehört in Deutschland weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Jährlich erleiden ihn hierzulande rund 270.000 Menschen. Dabei könnten sich  etliche hiervon durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern lassen. Im Falle eines Schlaganfalles sind zudem die rasche Erkennung der Symptome und eine sehr schnelle Einleitung geeigneter Therapien von großer Bedeutung.

Im Rahmen einer bundesweiten Aufklärungskampagne der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH), der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) sowie Boehringer Ingelheim soll eine Information über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung erfolgen, um die Anzahl von Schlaganfällen zu reduzieren und das Erkennen von Schlaganfallsymptomen zu erleichtern.

In Schleswig-Holstein verfügen lediglich die DIAKO-Klinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Henning Stolze sowie die Universitätskliniken Kiel und Lübeck über die Auszeichnung einer überregionalen Schlaganfallstation („Stroke Unit“). Über 800 Schlaganfallpatienten werden in der Diako mit einem multiprofessionellen Team pro Jahr stationär behandelt. Dabei arbeiten Ärzte, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopädinnen und MTAs von der ersten Minute an Hand in Hand. Zudem verfügt sie über eine moderne Klinik für Kardiologie unter Leitung von Prof. Christoph Garlichs.

Interessierte haben am Sonnabend die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Chef- und Oberärzten sowie Mitarbeitern beider Abteilungen Fragen zu stellen, sich beraten und ihr persönliches Schlaganfall-Risiko testen zu lassen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung.

Die Experten hoffen dabei, dass durch diese Aktion das Augenmerk auf die Behandlung und Vermeidung von Schlaganfällen gelenkt wird und eine Sensibilisierung zu diesem Thema stattfindet.

Die Stationen der Aufklärungstour sowie zusätzliche Informationen zu der  Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern, einem der bedeutsamsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall, stehen auch auf www.vorhofflimmern.de zur Verfügung.