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Einweihung der "Ambulanten Chemotherapie" in der DIAKO-Frauenklinik / Tag der offenen Tür am 20. Februar

Mit einem Tag der offenen Tür sollen in der DIAKO-Frauenklinik die neuen Räumlichkeiten der „Ambulanten Chemotherapie“ eröffnet werden. „Wir freuen uns sehr über die neuen, hellen und modernen Räume“, erklärt Chefarzt Dr. Horst Ostertag: „Bei der Einweihung der neuen Räume heißen wir alle Patientinnen, Kollegen und Interessierte am Sonnabend, 20. Februar, von 10 bis 14 Uhr herzlich willkommen.“

Ein großer Vorteil der neuen Unterbringung sei die enge Verzahnung mit dem Brustzentrum Flensburg. „Jetzt ist alles unter einem Dach und in großer räumlicher Nähe vereint“, sagt Dr. Kirsten Schütze, Fachärztin für Gynäkologie mit spezieller Weiterbildung in der medikamentösen Tumortherapie und Psychoonkologie über ihre „neue Umgebung“,  die sie maßgeblich gemeinsam mit der onkologischen Fachschwester Jutta Groß gestaltet hat. Die Wege seien kürzer und die Räume hätten den Charakter einer echten Ambulanz, die weniger an eine Krankenhaus-Station erinnern. Geplant ist zudem ein „Chemotherapie-Café“ als eine Anlaufstelle, in der sich Betroffene einmal im Monat austauschen können.

In der Frauenklinik der DIAKO nimmt die Krebsbehandlung von gynäkologischen und Brusttumoren einen sehr breiten Rahmen ein. Die ausgefeilte und sehr umfassende operative Therapie ist meistens nur der erste Schritt der modernen Krebsbehandlung Sie wird heutzutage häufig interdisziplinär mit z.B. Kollegen der Abdominalchirurgie des Franziskus-Hospitals wie auch insbesondere den Plastischen Chirurgen oder Urologen der DIAKO durchgeführt. Daneben stellt die medikamentöse Therapie einen ergänzenden Behandlungsschritt dar. Heute stehen eine Reihe modernster medikamentöser Therapieverfahren zur Verfügung. Auch im Rahmen des Brustzentrums Flensburg sei die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Gynäkologen und Hämatoonkologen, die in Flensburg ebenfalls eine ambulante Chemotherapie anbieten, sehr eng.

„Patientinnen, die an klinischen Studien teilnehmen, werden hier bei uns behandelt. Das wird aber mit den niedergelassenen Kollegen abgestimmt, da gibt es ein kollegiales Miteinander“, hebt Dr. Kirsten Schütze hervor. Eine stationäre Aufnahme während der Chemotherapie finde nur bei schlechtem Allgemeinzustand statt, so die Ärztin. 98 Prozent der Patientinnen ließen sich ambulant behandeln. „Die Verträglichkeit der Therapien ist in den letzten Jahren erheblich besser geworden, auch gibt es bessere supportive Medikamente gegen Nebenwirkungen.“

Nun freuen sich die Mitarbeiter der Ambulanten Chemotherapie und des Brustzentrums auf die Einweihung beim Tag der offenen Tür: „Es gibt Brezeln, Saft, Wasser und ein Glas Sekt. Wir haben alle Haus- und Fachärzte in Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg sowie Einweiser und die Kollegen aus den Kliniken eingeladen.“ Aber auch Patientinnen und Interessierte sind herzlich willkommen, um sich über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren – oder sich einfach nur die neuen, freundlichen Räume einmal anzusehen.