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Hand- und Plastische Chirurgie

Eine Beschränkung auf  bestimmte Körperregionen gibt es für den plastischen Chirurgen nicht. Defekte nach Verletzungen, Verbrennungen und Tumorbehandlung, die sich durch Gewebeverschiebung oder Gewebeverlagerung behandeln lassen, können von Kopf bis Fuß auftreten.

Die Klinik für Hand- und plastische Chirurgie der DIAKO bietet dabei ein Spektrum an, das in seiner Breite für den nördlichen Landesteil einmalig ist.

Behandelt werden Handverletzungen, Erkrankungen und Fehlbildungen der Hand, Liegegeschwüre, chronische Wunden aber auch Haut- und Gewebeüberschüsse nach Schwangerschaften und extremer Gewichtsabnahme.

Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik ist die ästhetische und rekonstruktive Chirurgie der weiblichen Brust. Neben Straffung, Vergrößerung, Verkleinerung und Seitenangleichung kann auch eine vollständige Wiederherstellung der Brust nach Brustkrebsbehandlung in mikrochirurgischer Technik durchgeführt werden. Die Abstimmung der Vorgehensweise im Einzelfall, das Abwägen von Risiken und Nutzen und die genaue Erörterung des Erreichbaren hat häufig mehrere Gespräche, Planungen und Untersuchungen zur Folge.

Häufig behandelte Erkrankungen sind weiterhin:

  • Sehnenverletzungen der Hand: 11 Strecksehnen und 11 Beugesehnen ziehen zu einer Hand!
  • Dupuytren Kontraktur: Die Verkürzung einer Faserplatte in der Hand , so dass Finger nicht gestreckt werden können.
  • Rhizarthose: Eine schmerzhafte Verschleißerkrankung des Daumensattelgelenkes.
  • Knochenbrüche an Fingern, Mittelhand (die 5 Knochen zwischen Handteller und Handrücken) und Handwurzel (8 Knochen zwischen Mittelhand und Unterarm).
  • Nervenkompressionssyndrome: Beeinträchtigung der Nervenfunktion durch Druck auf den Nervenstamm.
  • Hautverpflanzungen: Entnahme von Haut an einer Spenderregion und Verpflanzung auf einen Wundgrund, der dann das Transplantat "ernähren" soll.
  • Lappenplastiken: Entnahme von Haut und weiteren Gewebeanteilen an einer Spenderregion in der Weise, dass die Durchblutung erhalten bleibt, dann Verschiebung oder Verpflanzung zum Defekt, wo Haut und Durchblutung fehlen.

Für die Replantation abgetrennter Gliedmaßen und die moderne Wiederherstellungschirurgie mit mikrovaskulärem freien Gewebetransfer ist eine besondere Ausbildung und Ausstattung erforderlich, welche seit 20 Jahren an der DIAKO etabliert wurde.